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how to co-produce a film in germany


2004:

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48hour Film Challenge


How to make a film in Germany

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Wie macht man einen Film in Deutschland
(auf Deutsch)

Samstag, 8.5.2004,
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Kino Acud

Erstmals veranstaltet britspotting ein Seminar speziell für Filmemacher, die den Einstieg in die deutsche Filmindustrie anstreben.

In dem eintägigen Kurs wird euch von führenden Vertretern der deutschen Filmindustrie die Business-Seite des Filmemachens nahe gebracht.

Das Seminar umfasst den gesamten Entstehungsprozess eines Films.

Die Themen sind:

Drehbuchschreiben
Jürgen Seidler (Script House)

• Welche Geschichte soll ich erzählen?
• Wie soll ich die Geschichte erzählen?
...und verkaufen
• Strukturen der Stoffentwicklung in Deutschland
• Wer braucht Drehbücher?
• Wer kauft Drehbücher?
• Nach welchen Kriterien entscheiden die Entscheider?



Vertrieb
Anke Hahn (Dispo basisfilm) und Anna Schierse (Tobis)

• Wie kommt der Film in den Verleih? Hinweise für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme mit einem Filmverleih. Bedeutung der wichtigsten Filmfestivals. Blick auf den Selbstverleih als Alternative.

• Wie sieht ein Vertrag zwischen Produzent und Verleih aus? Die wichtigsten Punkte des Lizenzvertrags, z.B. Lizenzdauer, Lizenzgebiet, Lizenzumfang. Modelle für die Aufteilung von Kosten und Gewinnen. Erläuterung der wichtigsten Begriffe.

• Was benötigt der Verleih an Material, um einen Film herausbringen zu können? Kopienherstellung und Entwicklung des Werbe- und Pressematerials.

• Welche Maßnahmen führt der Verleih für Werbung und Presse durch? Marketingstrategie, Pressearbeit (Pressematerial, Medien, Pressevorführungen).

• Wie arbeitet der Verleih mit den Kinos zusammen? Überblick über die derzeitige Kinolandschaft und die Kunden des Verleihs. Wie unterscheiden sich Multiplexe, Filmkunsthäuser, was bedeutet dies für den Verleih? Aktuelle Situation auf dem Verleihsektor - Überblick über die Verleihszene in Deutschland mit ihren wichtigsten Akteuren und aktuellen Entwicklungen.



Filmförderung durch das Medienboard
Brigitta Manthey (Medienboard Berlin-Brandenburg)

• Was verbirgt sich hinter dem Medienboard?
• Was macht das Medienboard?
• Klärung von Förderkategorien- und kriterien.
• Vorstellung eines Antrags von der Eingangsvoraussetzung bis zur Entscheidung.



Filmförderungsrecht
Volker Otte (Kornmeier Kollegen Rechtsanwälte)

• Wie ist die Förderung in Deutschland aufgebaut?
• Welche Arten von Fördermitteln gibt es?
• Wie komme ich an die Fördermittel?
• Wie sieht ein typischer Finanzierungsplan mit Förderungen aus?
• Wofür darf ich Fördermittel verwenden?
• Welche Fristen muss ich bei der Auswertung der Filme beachten?
• Wie ist die Rückzahlung der Fördermittel geregelt?



Filmvertragsrecht
Dr. Stefan Rüll (Kornmeier Kollegen Rechtsanwälte)

• Welche Verträge fallen in der Regel bei einer deutschen Filmproduktion an?
• Welche sind besonders wichtig?
• Was sollte geregelt werden?
• Wann sollte ich welche Verträge schließen?
• Kurzer Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland außerhalb der Filmförderung



Marketing
Peter Herrmann (Peter Herrmann Filmproduktion)

• Der Produzent von Nirgendwo in Afrika wird von seinen Erfahrungen im Arbeitsalltag berichten, auf das Marketing eingehen und Fragen aus dem Publikum beantworten




die Anmeldung ist geschlossen




Infos zu den Dozenten:

Volker Otte
http://www.kornmeier.de/profile2.php?language=de&profil=otte

Brigitta Manthey
Brigitta Manthey ist Koordinatorin des Förderbereichs beim Medienboard Berlin-Brandenburg und für Stoff- und Projektentwicklung, Produktionsförderung, Kinderfilmförderung sowie das Lektorat zuständig.

M.A. Amerikanistik und Theaterwissenschaften in Berlin und USA. Langjährig SFB-Fernsehspiel in Redaktion, Dramaturgie und Produktion; Betreuung der Filmabteilung des Literarischen Colloquium Berlin, freiberufliche Autorin, Journalistin; Lektorin; Realisation und Produktion von Dokumentarfilmen.



Dr. Stefan Rüll
http://www.sr-law.de/page2.html

Peter Herrmann
Nach einer Lehre als Verlagsbuchhändler, studierte Peter Herrmann Ethnologie und Afrikanistik an der Universität München. Nach Studienende drehte er erste Dokumentarfilme. Seit 1994 widmet sich Peter Herrmann der Produktion von Spielfilmen. Er gründete die Produktionsfirma Medien & Television München GmbH (MTM). Darüber hinaus ist er Geschäftsführer und Produzent der MTM West Television und Film GmbH.

Filmograpie:
1. Nirgendwo in Afrika (2001) (producer)
2. Handvoll Gras, Eine (2000) (executive producer)
3. Fette Welt (1998) (executive producer)
4. Die Bubischolz Story (1997) (executive producer)
5. Tatort - Perfect Mind: Im Labyrinth (1996) (TV) (producer)
6. Totmacher, Der (1995) (executive producer)
7. Tatort - Klassen-Kampf (1994) (TV) (executive producer)



Jürgen Seidler (Script House)
Script House ist die erste deutsche Development-Agentur für visuelle Produkte, vor allem im Film und Fernsehbereich. Das Dienstleistungsunternehmen ist seit 1997 auf dem Markt und arbeitet im Auftrag von Agenturen, Produzenten, TV-Redaktionen, Filmförderungen, Verleihern, Autoren und Regisseuren.

Im Geschäftsbereich consulting bietet Script House professionelle dramaturgische Beratung für Film- und Fernsehprojekte - von der ersten Idee bis hin zum fertigen Drehbuch.

Im Geschäftsbereich development entwickelt Script House Konzepte und Drehbücher für TV-Movies, Serien, Kinofilme, Spots und events und produziert diese in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Auftraggebern. Dabei hat sich Script House auf die visuelle Kommunikation von Inhalten spezialisiert.

So hat Script House im Jahr 2003 den Zuschlag des Bundesverbraucherministeriums zur Ausrichtung eines deutschlandweiten Filmwettbewerbs zum Thema ökologischer Landbau gewonnen. Unter dem Slogan goodfilmfood sind achtzehn Kurzfilme und Spots entstanden, die bundesweit auf einer Kinorolle gezeigt wurden. Ebenfalls wurde eine DVD der "Öko Rolle" produziert.

Neben der Entwicklung von Projekten und Stoffen für andere Produzenten, engagiert sich Script House auch zunehmend selbst aktiv als Produzent und Co-Produzent. Dabei stehen vor allem die Konzeptentwicklung und die Produktionsorganisation aus einer Hand im Vordergrund.

Mit dem European Pitch Point bietet Script House Produzenten und Autoren alljährlich eine professionelle Marktplattform für internationale Kino- und Fernsehstoffe.

Jürgen Seidler

Seit 1989 als Regisseur und Produzent tätig.
Seit 1989 Aufbruch Film Produktion in Berlin
Dokumentarfilme und Essays.

Von 1994-1997 akademischer Mitarbeiter im Studiengang Film-und Fernsehproduktion an der Hochschule Film und Fernsehen in Babelsberg

seit 1997 Geschäftsführer von der Firma Script House GmbH & Co KG,

Autor, script doctor, Produzent

als script doctor/ Dramaturg u.a

Wege in die Nacht (TV, Kino), Autor und Regie: Andreas Kleinert, Produzentin: Katrin Schlösser Ö-Film, Cannes 1999
Annas Sommer (Kino), Autorin und Regie: Jeanine Meerapfel, Produzentin: Dagmar Jacobsen, integral Film, Kinostart: 2001

Der Tunnel (TV, 2 Teiler), Autor: Hannes Betz, Regie: Roland Suso Richter, Produzent: Nico Hofmann, teamWorx, für SAT1,

Der Tanz mit dem Teufel (TV, 2 Teiler) , Autor: Jan Berg, Regie: Peter Keglevitz, Produzent: Nico Hofmann, teamWorx, für SAT1,

Julietta (Kino), Autor: Regie: Christoph Stark, Produzent: Nico Hofmann, teamWorx, Kino 2001

Was nützt die Liebe in Gedanken, AT: Winterschnee, für Studio Babelsberg Film, Produzent: Christoph Mazodier, Produktion X-Filme, Kino 2004



Anke Hahn und Anna Schierse sind Autorinnen des Buches „Filmverleih“, das im Februar 2004 bei der UVK-Verlagsgesellschaft erschienen ist.

Anke Hahn, geb. 1967 in Frankfurt am Main. M.A. Germanistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Neben dem Studium Mitarbeit an verschiedenen Film- und Theaterprojekten als Regie- und Dramaturgieassistentin.
Nach dem Studium freiberufliche Autorin und seit 1999 Disponentin im Basis-Film Verleih Berlin.

Anna Schierse, geb. 1965 in Neuwied am Rhein.
Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Karlsruhe. Abschluss als Diplom-Volkswirtin 1994. Während des Studiums geschäftsführende Mitarbeit im AFK-Filmstudio an der Universität Karlsruhe e.V. - 1992 Verleihpraktikum bei der FiFiGe-Hamburgische Filmeinkaufsgesellschaft.

Nach dem Studium Produktions-Zusammenarbeit mit BIFF-Bremer Institut Film Fernsehen und Tätigkeit als freie Filmjournalistin für den Weser Kurier Bremen. Dreijährige berufliche Verleihtätigkeit als Disponentin bei Arsenal Filmverleih in Tübingen, danach Basis-Film Verleih Berlin, seit Juli 2002 als Zentraldisponentin bei Tobis Film Berlin. Ehrenamtliche Mitarbeit im Regenbogenkino e.V. Berlin seit Herbst 2001.



How to make a film in Germany
(in German)

Saturday, 8th May 2004,
9am-4pm at Acud Cinema

britspotting presents for the first time a seminar which is especially designed for filmmakers who want to enter the German film industry.

During this one-day course you will learn about the business side of filmmaking from leading representatives of the German film industry. The seminar encompasses the whole process of filmmaking.

The topics are:

Script (Jürgen Seidler)
learn how to write and sell your script.

Distribution (Anke Hahn and Anna Schierse)
a completed film is only the beginning. But what is the use of a great film for if no one gets to see it? Learn about marketing strategies which can help you to get your film on the big screen.

Funding (Brigitta Manthey)
you will need financing for your film. Learn where, when, and how you can raise money.

Funding - legal stuff (Volker Otte)

Legal (Dr. Stefan Rüll)
the process of filmmaking involves complex legal questions. Learn about the legal implications and what to watch out for.

Marketing (Peter Herrmann)


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